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Dies ist die Internetseite der "Arbeitsgemeinschaft der Heimat- und Geschichtsvereine sowie sachkundiger Bürgerinnen und Bürger im Monschauer Land". Sie hat die Aufgabe, die interessierten Besucher zu den einzelnen Heimat- und Geschichtsvereinen zu führen. Dies ist die Internetseite der "Arbeitsgemeinschaft der Heimat- und Geschichtsvereine sowie sachkundiger Bürgerinnen und Bürger im Monschauer Land". Sie hat die Aufgabe, die interessierten Besucher zu den einzelnen Heimat- und Geschichtsvereinen zu führen. 

Pressespiegel

 

 

H. Jürgen Siebertz

Lammersdorf                                                                                                              10.9.2019

 

Leserbrief: Im Zweifelsfalle für die Wahrheit

Ich finde es schon sehr befremdlich und beschämend, wie ein so verdienter und nah am Volke stehender Verein wie der HeuGeVe in Roetgen zur Zeit von verschiedenen Stellen gedemütigt und falsch dargestellt wird.

Vorgeschichte: Der Verein hatte in seinen Roetgener Blättern ein historisches Bild gezeigt, auf dem im Hintergrund Adolf Hitler zu sehen ist. Der dazugehörige Titel "Das schöne Bild" war quasi als Raster für alle Fotos, die sonst an dieser Stelle gezeigt werden, bereits vorgegeben. So kam es zu der Veröffentlichung. Sicher ist, dass  diese unglückliche Verbindung von Text und Bild offenbar niemandem im Verein aufgefallen ist.  Dafür aber um so mehr  zwei Lesern, die gleich darauf etwas Unrechtes erkannten und die Tageszeitung alarmierten. Wahrlich, ein gefundenes Fressen für einen sensationsorientierten Journalisten, der sich nicht scheute, Extremistenforscher und Geschichtsprofessoren zu bemühen,  um hierin  etwas mehr zu sehen als eine naive Nachlässigkeit. Ich frage mich als jemand, der in der Geschichtsforschung seit ca. 50 Jahren tief verankert ist , wie man diese lächerliche Angelegenheit so aufputschen kann! Gibt es eigentlich nichts Bedeutenderes? Wo bleibt denn hier die Achtung vor Menschen, die sich täglich mit dem Wohl ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger beschäftigen und seit ihrem Bestehen viele historische Ereignisse in ihrem Heimatdorf zu Tage gefördert haben? Das hat doch wirklich nichts mit "rechtslastig" zu tun, was dem HeuGeVe unterlaufen ist. Heimatforschung ist  doch eine äußerst seriöse Tätigkeit, der man auch nicht unterstellen darf, dass ihre Erkenntnisse ausschließlich auf Augenzeugenberichten beruhe. Augenzeugenberichte sind darüber hinaus doch ein Segen für die Geschichtsforschung, auf die auch ich als vielfacher Buchautor nicht verzichten kann und möchte. Ehrlich gesagt, das polemische Verhalten und die einseitigen Betrachtungen mancher Medienvertreter geht mir echt zu weit. Befragt doch mal die Menschen, die diese Zeit erlebt haben! Fragt doch mal nach, ob sie das Vorgehen der Amerikaner als "Befreiung" empfunden haben, oder ob dieser Begriff erst 40 Jahre später  als willkommene Rechtfertigung für das Wirken oder Mitwirken in diesem Schreckenssystem angenommen wurde.  Fragt doch mal unsere Nachbarn, die Belgier, Holländer, Luxemburger und Franzosen, was sie von dieser Befreiungsthese halten.  Aber lasst doch ab von der in die Irre führenden Idee, dass die Roetgener Heimat- und Geschichtsfreunde auch nur einen Moment daran gedacht haben, mit dem Hitlerfoto und dem "Schöne-Bild-Text" eine neo-nationalsozialistische Richtung verfolgen zu wollen. Ja, die Alliierten haben die weitaus meisten Deutschen vom Nationalsozialismus befreit. Diese Erkenntnis aber ist ein 40 Jahre nach Kriegsende erfolgter Rückschluss. Und auch nicht alle Deutschen! Es gab Millionen, die an das Regime bis zu letzt glaubten und es verteidigten. Die Deutschen waren froh, dass die Nächte in den Kellern und Bunkern zu Ende waren, dass die ständige Todesgefahr einen Abschluss fand. Abertausende Deutsche lebten in Angst vor den Bomben. Seht Euch doch mal an, mit welchen Mitteln, unter welchen Opfern die Freiheit in Dresden, Hamburg, Berlin, Köln, Düren, Heinsberg usw. erreicht wurde. Ca. 600.000 Zivilisten, alte Männer, Frauen und Kinder wurden allein in Deutschland Opfer alliierter Luftangriffe. Hinzu kommen über eine Million Zivilverletzter, das sind hundertausende Schicksale, die oft bis heute noch nachbrennen. 134 deutsche und österreichische Städte wurden teils völlig zerstört.

Diese Zahlen sprechen für Rache, Vernichtung und Vergeltung für das, was wir Deutschen anderen Ländern angetan haben. Dabei ging es doch niemals um unsere Befreiung vom NS-System, sondern darum, Deutschland in die Knie zu zwingen und den Krieg zu beenden. Diese Zahlen werden bei den Freiheitsfeierlichkeiten viel zu oft vergessen. Das ist meine Wahrheit, und ich gehe das Risiko ein, ebenfalls unter "rechtslastig" eingeordnet zu werden - aber ich war und bleibe Pazifist und Demokrat, nichts anderes.

 

 

 

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Hier badete Roetgen einst im Wald

Das „belgische Bassengchen“ lockte bis zum Anfang der 1980er Jahre die Bevölkerung zum Badespaß in natürlicher Umgebung. Einige wollen das Naturbad wieder zum Leben erwecken.

Roetgen „Theoretisch könnte man das Schwimmbad doch wieder eröffnen. Das wäre ein echtes Highlight für jeden.“ Das sagen Franz Schroeder und Rolf Wilden vom Roetgener Heimat- und Geschichtsverein über das „belgische Bassengsche“, das einst als Badeteich für die Roetgener Bevölkerung diente.

„Vor dem Ersten Weltkrieg entstanden in Roetgen viele Wasserleitungen. Die Weser wurde zum Badeplatz“, so Rolf Wilden. Die Wesersperre, die 1891 erbaut wurde, sollte den Roetgener Bahnhof mit Wasser versorgen, da die damaligen Lokomotiven ausschließlich mit Dampfmaschinen liefen und daher Wassertanks an den Bahnhöfen vorrätig sein mussten. Aus der Wesersperre entwickelte sich schnell das Roetgener Badeparadies, über das bis heute viele Geschichte kursieren.

Der Menschenfresserbrunnen

So befand sich auf dem Weg zum Roetgener Badesee ein Brunnen, der „Menschenfresserbrunnen“ genannt wurde, weil in ihm ein kinderfressender Mensch leben würde. „Das stimmte natürlich nicht. Das war ein Kinderschreck – und vor allem eine Filteranlage“, so Franz Schroeder. Besonders die Katholische Kirche war nicht erfreut, dass sich das Naturbad so großer Beliebtheit erfreute. „Da gab es einen Pfarrer, der wollte das nicht. Heute lacht man darüber. Aber Frauen im Bikini – das war damals ein großer Aufreger“, so Schroeder. In den 1960er Jahren war das „Bassengschen“ auch Treffpunkt eines Nudistenclubs. Laut Wilden sollte aus dem „Bassengschen“ in den 1970er Jahren dann ein offizielles Badeparadies werden, was die Bewohner des Wollwaschweges allerdings verhinderten.

CDU-Fraktionsmitglied und Ur-Roetgener Ronald Borning erinnert sich gerne an die belgische Bademöglichkeit zurück: „An heißen Tagen war es Pflicht, das heimliche Roetgener Schwimmbecken, eigentlich belgische Schwimmbecken, zu benutzen, um Abkühlung zu suchen. Viele Roetgener traf man dort an, es war ein kleines Abenteuer.“ Im Winter, so Borning, wurde das zugefrorene Bad zum Eislaufen benutzt: „Meine Kinder haben da Schlittschuhfahren gelernt.“

Schlittschuhfahren und Kraniche

Der Bade- und Schlittschuhspaß endete, als zu Beginn der 1980er Jahre die belgischen Behörden ein Loch in die Staumauer sprengten, was auch dazu führte, dass der Brunnen an der Wanderstation kein Wasser mehr hergab. Borning erinnert sich auch an Kraniche, die den Schwimmteich zu ihrem Zuhause erklärt hatten: „Als kein Wasser mehr im Becken war, kreisten sie, ich weiß nicht wie lange, immer wieder über dieselbe Stelle. Man hatte den Eindruck, dass bei ihnen eine gewisse Panik ausgebrochen war.“ Borning würde sich über die Wiedereröffnung des „Bassengschen“ freuen: „Ich würde es begrüßen, wenn das Bad wieder genutzt werden könnte. Es war immer ein Treff der Roetgener.“

Der Besitzer der Roetgen-Therme, Stamos Papas, der bereits seit mehreren Jahrzehnten Erfahrung mit dem Aufbau und dem Betrieb von Bade- und Saunabetrieben hat, ist begeistert vom ehemaligen „Bassengschen“: „Es ist fantastisch gelegen. Alleine der Weg dorthin ist schon Entspannung pur.“ Allerdings sieht der Badeexperte auch die Probleme, die eine Neueröffnung mit sich bringen würde: „Es fehlen die Parkplätze und die Liegewiesen. Man müsste Teile des Waldes roden und eine Filteranlage einbauen. Es ist illusorisch. Ein Geheimtipp ist es aber auf jeden Fall. Das Wasser, das Roetgen fehlt, hat sich hier versteckt.“

Heute ist das „Bassengsche“ das Zuhause vieler Biber geworden, die die Bäume am Uferrand mit ihren typischen Bissspuren verzieren. Ob hier vielleicht auch einmal wieder Menschen Badespaß erleben können, wird die Zukunft zeigen. (kfr)

13.10.2018 / Eifeler Nachrichten / Seite 17 / Lokales

 

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