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Dies ist die Internetseite der "Arbeitsgemeinschaft der Heimat- und Geschichtsvereine sowie sachkundiger Bürgerinnen und Bürger im Monschauer Land". Sie hat die Aufgabe, die interessierten Besucher zu den einzelnen Heimat- und Geschichtsvereinen zu führen. 

 

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Hallo liebe Heimat- und Geschichtsfreunde,

 

 

zunächst einmal möchte ich mitteilen, dass ich wieder Zugriff den Server unserer Homepage habe. Wir haben das Problem gelöst.

 Jürgen Siebertz hat noch weitere Exemplare der Dokumentation

"Zwangsarbeit während des NS-Zeit im Monschauer Land"

bestellt. Er hat jetzt noch 6 Exemplare zum Preis von 10,00 € zur Verfügung. Wer sich also noch bedienen will, kann dies direkt bei Jürgen Siebertz (02473 7917) tun. Unser nächstes Treffen im Herbst wird am 7. November 2017 sein. Wir werden uns in der ehemaligen Weberei Dreistegen treffen, wo wir nach einer kurzen Führung durch den jetzigen Eigentümer, Herrn Dr. Kayser, unsere Versammlung im Seminarraum des Hochhauses abhalten können. Der genaue Zeitpunkt wird noch mit Herrn Kayser kurzfristig abgestimmt. Dann wird auch die Tagesordnung übersandt. Ich bitte den Termin frei zu halten.

Mit sommerlichen Grüßen

 

Manfred Huppertz

 

 

Pressebericht der Frühjahrstagung 7.3.2017

 

 

Die Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine des Monschauer Landes traf sich zu ihrer Frühjahrstagung im Kloster Reichenstein. Dort begrüßte sie Pater Lang und lud die über 20 Teilnehmer zu einem Besuch der Kirche und einem Rundgang um das Kloster ein. Es war erstaunlich, wie viel sich schon bei der Restaurierung getan hatte, aber auch wie viel die Klosterbrüder noch vorhaben. So wird das Innere der Kirche noch sehr stark verändert. Der Boden wird auf eine Ebene gebracht, Die Fenster werden erneuert, ein Chorgestühl ist bereits gekauft und wird eingebaut und sogar das Gewölbe wird nach langen Verhandlungen mit dem Denkmalschutz wiederhergestellt. Für diese Baumaßnahme wird im Ostflügel eine Notkirche hergerichtet, so dass auch weiterhin Gottesdienste angeboten werden können.

Pater Lang betonte, dass der Baufortschritt vom Spendenaufkommen abhängt und deshalb auch eine lange Bauzeit möglich ist. Der Orden habe jedoch vor, im Jahre 2017 wegen der vielen Kirchenjubiläen mit einer Bruderschaft einzuziehen.

Beim Rundgang konnten die Teilnehmer sehen, dass die Mauer des Kreuzganges teilweise wiederhergestellt war und die großen Holzstützen schon klein gesägt waren. Auch die Obst und Gemüseterrassen zur Rur hin waren nach langen Verhandlungen zwischen Umwelt- und Denkmalbehörde frei geschnitten. Die Bruderschaft will diese Terrassen wieder als Nutzgarten anlegen, damit man möglichst autark im Kloster leben kann.

Nach dem Rundgang konnte der Leiter der AG, Manfred Huppertz, alle im Refektorium begrüßen, wo Dieter Fischer aus Roetgen die Teilnehmer mit einem kurzen Gedicht auf das Treffen einstimmte.

Nachdem die finanziellen Bedürfnisse schnell und unbürokratisch geregelt wurden, berichteten die Vertreter der einzelnen Orte über den Stand der Ermittlungen zu dem Thema "Flüchtlinge und Vertriebene im Monschauer Land nach dem 2. Weltkrieg". Einige Gemeinsamkeit wurden bei den Recherchen festgestellt: Sehr oft war das Flüchtlingsthema ein Thema, wie man mit den Evangelischen in den 50er Jahren umging, denn die meisten Flüchtlinge waren eben evangelisch. In den meisten Orten wurden die Familien und vor allem die Kinder isoliert und ausgegrenzt. Allerdings machten hierbei Roetgen und Rott eine Ausnahme, offensichtlich weil es dort schon evangelische Gemeinden gab.

Darüber hinaus stellten die Heimatforscher fest, dass auch heute noch viele Flüchtlinge von den damaligen Ereignissen der Vertreibung und Flucht traumatisiert waren und nicht jeder bereit war, über diese Schicksalszeit zu berichten. Es bleibt auf jeden Fall spannend, was noch in den einzelnen Orten an Hand von Einzelschicksalen und Zahlen herausgefunden wird. Die Arbeitsgemeinschaft plant, die Ergebnisse in einer Dokumentation später zusammen zu fassen.

Nachdem Franz Henn aus Kalterherberg die Aktivitäten aus seinem Verein dargestellt hatte, hielt Rolf Wilden aus Roetgen einen Vortrag über "Geografische Internetdienste und ihr Nutzen für die Heimatvereine", der die Teilnehmer sehr interessierte. Es wurde gezeigt, wie die Heimatforscher mit Hilfe verschiedener Internetplattformen geologische Veränderungen ihrer Gegend, die dem Auge durch Bepflanzung oder anderen Einflüssen verborgen bleiben, nun andeutungsweise offen legen können.

Zum Schluss dankte Manfred Huppertz der Betreuerin im Refektorium, Frau Wittayer, die die Teilnehmer hervorragend bewirtet hatte.

 

 

 

 

 

 

 

17.Januar 2017: Der Arbeitskreis "Heimatgeschichte Eicherscheid" stellt eine

Tafel mit Infos zu Vroenrath und dem Gerichtsplatz auf.Arbeitskreis Eicherscheid

 

 

Dokumentation über Zwangsarbeit

Die Initiative der Arbeitsgemeinschaft zeigt Früchte: Jürgen Siebertz hat in einer Dokumentation aller Beiträge der Heimatvereine zusammengetragen und daraus eine Dokumentation verfasst. Es ist ein lesbares und ergreifendes Essay über die Zwangsarbeit im Monschauer Land geworden. Dr. Dieter Lenzen arbeitet aber noch weiter an diesem Thema und wir dürfen gespannt sein, was er noch alles herausfindet.

Wer die Dokumentation bestellt hat, sollte sie möglichst schnell  bei Jürgen Siebertz abholen. Wer darüber hinaus noch Bücher bestellen will, sollte sich auch bei Jürgen mleden. Vielleicht ist eine Nachbestellung möglich. Kosten: 10 €

Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft

Protokoll zur Herbsttagung der „Heimat-AG“ im Hotel „Zur Post“ in Simmerath am 24.10.2016

 -Einladungen waren  zeitig von Jürgen Siebertz per E-Mail an die Vertreter der einzelnen Orte verschickt worden.

-Teilnehmerliste liegt in der Akte. Josef Löhrer hatte sich entschuldigt.

- Die Protokollführung wurde kommissarisch an Erwin Finken übertragen.

 - Eine Tagesordnung lag nicht vor.

 Jürgen Siebertz begrüßte als AG-Sprecher um 19.00 Uhr die Teilnehmer der AG.Er  legte die einem selbst zusammengestellten Buch erfassten Beiträge unserer AG vor. Die gebundene Fassung koste 10  Euro und könne bei ihm bestellt werden.

Wegen gesundheitlicher Probleme stelle er wegen Überlastung die Funktion als Sprecher der AG mit sofortiger Wirkung zur Verfügung. Er wolle künftig die Malerei als Hobby und seine Familie in den Vordergrund stellen. Seine Vorschläge zu seiner Nachfolge: Manfred Huppertz, Konzen, Rolf Wilden,  Roetgen und Erwin Finken,Simmerath. Rolf Wilden verzichtete, Erwin Finken lehnte wegen ehrenamtlicher Belastung in Vereinen und Ortskartell seines Heimatortes Simmerath ab.

Manfred Huppertz erklärte seine Bereitschaft für die Dauer von drei Jahren, schlug aber gleichzeitig weitere Kandidaten vor: Engelbert Donnay und Dr. Bernd Jansen. Beide waren nicht bereit.

Bei der anschließenden Wahl zum neuen „Leiter der Heimat-AG“ wurde  Manfred Huppertz bei vorliegender Qualifikation einstimmig für drei Jahre per Akklamation gewählt. Manfred nahm die Wahl an, dankte für das Vertrauen und betonte, dass wir kein Verein werden wollen.

 Jürgen Siebertz bedauerte die Passivität der meisten Dörfer im letzten Sommer, die auf die Verlagerung der Aktivitäten auf andere Interessengebiete zurückzuführen sei. Gemeinsame Veranstaltungen der AG-Mitglieder seien sehr rar geworden. Mit den gleichen Zielen untereinander müsse die Zusammenarbeit verbessert werden. Als positives  Beispiel präsentierte Erwin Finken aus  seinem Privatbesitz nach erfolgter Schenkung  ca. 200 alte Fotos (bis in 70er Jahre) aus dem Monschauer Land. Er übergab am Ende der Versammlung diese nach Orten sortierten Fotos an die Vertreter der anwesenden Orte als kostenloses Geschenk. Die Vertreter nahmen diese Fotosammlung dankend entgegen. Die fehlenden Orte werden später nachbeliefert.

Weitere ca. 400 Fotos, die er nicht hatte zuordnen können,  überreichte er zur Ansicht und freien Entnahme an die Anwesenden mit der Bitte um Eintragung in die beigelegte  Entnahmeliste und Weiterreichung an die  weiteren AG-Mitglieder. 

Ludwig Siebertz (Eicherscheid) kündigte an, dass in Kürze ein „Stolperstein“ in Eicherscheid aufgestellt werde als Gedenkstein für die Judenverfolgung in der Zeit des Dritten Reiches. Ein jüdischer Mitbürger habe bekanntlich seinerzeit in Eicherscheid gelebt. Von seinem Geschichtsverein werde in 2017  „Am Gericht“ eine Infotafel über das ehemalige Gericht und den Galgenplatz aufgestellt.

Engelbert Donnay äußerte seine Betroffenheit, dass in der Kernstadt Monschau nur noch lediglich 500 Einwohner lebten, und dass die Grabplatte vom Generalfeldmarschall Otto Moritz Walter Model schon einige Male vom Grab auf dem Soldatenfriedhof Vossenack gestohlen worden sei. Er wünschte sich mehr Ideen zum Miteinander der Geschichts- und Heimatvereine.

                                                         

Auch M. Huppertz hielt gegenseitige Hilfe und Unterstützung für wünschenswert. Die Heimatvereine Konzen und Imgenbroich und Herr Krings aus Dedenborn stellen am 28.10.2016 ein neues Buch der Presse vor .Thema ist die Bevölkerung des Monschauer Landes von 1641 bis 1971.

Die kürzlich eröffnete Foto-Ausstellung im Stadtarchiv Monschau, Holzmarkt, mit Fotos  vom

Ex-Bürgermeister Walter Scheibler in Gegenüberstellung mit ortsgleichen heutigen Fotos verzeichnet  gute Resonanz. Sie umfasst Aufnahmen der Orte Konzen, Imgenbroich und Mützenich.

Eine nächste gleichartige Foto-Ausstellung ist geplant für nächstes Frühjahr mit Motiven der Orte

Kalterherberg, Höfen und Widdau laut Dr. Bernd Jansen, Höfen.

 Auch für die anderen Orte des Altkreises Monschau steht Dr. Bernd Läufer als Leiter des Stadtarchivs Monschau mit Geschichtsverein zur Verfügung. Einige Teilnehmer fragten nach, ob man bei Fotoaufnahmen von heute nicht den Datenschutz verletze. Häuser stehen nicht unter Datenschutz. Trotzdem sollte man das Einverständnis suchen und insbesondere bei Texten zu den Bildern das Recht auf internationale Selbstbestimmung beachten.

 Das  vor einigen Jahren vom HV Konzen unter Leitung von Manfred zusammengestellte „Konzener 

Familienbuch“ hat keine Probleme mit Datenschutz gehabt. Nicht erwähnte Familien hätten sogar ihr Fehlen moniert.

 J. Siebertz hat , wie anfangs erwähnt, seine Dokumentation „Zwangsarbeiter“ vorgelegt. Die Recherchen von Dr. Lenzen, Kesternich, zum gleichen Thema und deren Einwohner-Meldedaten sind noch im Gange, ob und wie  eine öffentliche Dokumentation erfolgt, ist  nicht bekannt.

 Dr. Jansen fragte an, ob die Siebertz-Dokumentation auch als Grundlage für Facharbeiten am MGM benutzt werden dürfte.

 J. Siebertz zeigte sich erfreut darüber, dass Frau Rita Stoff aus Zweifall bereit ist, an der Beschreibung der Exponate im Lammersdorfer Heimatmuseum mitzumachen.

 Ein neues ansprechendes gemeinsames Thema schlug  Dr. Jansen vor: Flüchtlinge nach dem 2. Weltkrieg. Z. B.einige Stichworte: Ostpreußen, Bund der Vertriebenen, Schlesiertreffen. Eine ungeordnete Stoff-Sammlung und ein Arbeitsauftrag für baldige Interviews (Alte  Flüchtlinge sterben auch aus) sollen umgehend in Angriff genommen werden. Jeder von uns fragt mal um in seinem Revier. Auch Presseberichte aus damaliger Zeit könnten bei den Recherchen helfen.

J .Siebertz nannte auch Punkte zu diesem Themenbereich: Trümmer und Wiederaufbau nach dem Krieg, Neid,Evangelische Mitbürger wurden im Dorf gemieden, Heirat mit einem evangelischen Flüchtling war damals Dorfgespräch.

Dieses Protokoll wird wie immer auch an die Nicht-Teilnehmer verschickt. 

-Fritz -Georg  Kersting ,Steckenborn, verschenkte einige historische Eifelbücher, die er per Zufall aus einem Abfall-Container gerettet habe.

Um 20.30 Uhr schloss Manfred  Huppertz die Versammlung mit Hinweis auf die nächste Versammlung im Frühjahr 2017.

 

 

Kommissarischer Protokollführer  Erwin Finken

 

 

Jürgen Siebertz und Manfred Huppertz

Jürgen Siebertz übergibt die Leitung der Arbeitsgemeinschaft an Manfred Huppertz am 1.11.2016

 

 
 
 
 
 
 

 

 

 

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